Nachhaltigkeit & Umweltschutz

im Edlgütl
100% Ökostrom (schon seit 2010)

Schon Anfang der 2010er Jahre haben wir auf 100% Ökostrom umgestellt.
Seit April 2022 ergänzen wir den externen Strombezug durch die eigene Stromproduktion.

Eigene Stromproduktion & Speicherung

Seit April 2022 produzieren wir 50% unseres Strombedarfs mit einer Photovoltaikanlage samt Speichereinheit selbst. In der Winterzeit nutzen wir natürlich 100% Ökostrom.

hauseigener Forst | wir speichern 25 Tonnen CO2/Jahr

Zu den meisten Anwesen im Bayerischen Wald gehört ein kleiner Wald. Auch wir hegen und pflegen seit jeher unseren eigenen Forst.
Das Waldstück ist ein kleiner Kraftplatz in unserer hektischen Zeit und hilft uns auch selbst die notwendige Erdung zu finden - den Kreislauf von Kommen und Gehen zu erleben.

Unser Edlgütl-Wald "speichert" pro Jahr 25,2 Tonnen CO2.

Quell- & Grundwasserschutz
  • Sämtliche Flächen (nutz-, land- und forstwirtschaftlich) des Edlgütls werden zu 100% ohne Düngung (weder Kunst- noch Naturdünger) bewirtschaftet.
  • Das gesamte sammelbare Oberflächenwasser aus versiegelten und teilversiegelten Flächen wird über Sickerdolen dem Grundwasser wieder zugeführt.
  • Wege werden im Winter nur im Notfall mit Salz gestreut. Wir streuen mit Split.
  • Im Jahre 2007 haben wir uns zur Erschließung eines wertvollen Gutes entschlossen: Der eigene Haubrunnen versorgt das Edlgütl mit frischem Quellwasser.
  • Eigene, vollbiologische Kläranlage

Wasser ist ein wertvolles Gut. Auch hier im Wegscheider Oberland deuten die Prognosen darauf hin, dass der Grundwasserspiegel mittel- bis langfristig sinken wird.

Wir heizen zu 100% ohne! fossile Rohstoffe.

Seit dem Jahre 2010 betreiben wir eine Hackschnitzelanlage und verwerten zu 100% den nachwachsenden Rohstoff Holz (ausschließlich Bruch- und Schadholz).

Naturnahe Bewirtschaftung

Der westlich liegende "Bardlberg" ist unser Hausgrundstück. Das gesamte Grundstück wird seit 2013 naturnah und ohne Düngung bewirtschaftet.

negative CO2 Bilanz - schon heute!

Unser Edlgütl-Wald "speichert" pro Jahr 25,2 Tonnen CO2.
Durch die konsequente Nutzung von Ökostrom produzieren wir anhand des Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energien lediglich: 0,6955 Tonnen Co2 für Strom / Jahr

Ist Heizen mit Holz klimaneutral? -> in unserem Umfeld: JA!
Wir fällen keine Bäume zum Heizen - wir nutzen ausschließlich überschüssiges Schadholz (z.B. gesplitterter/gefährlicher Windbruch, angefaulte, stehende Bäume, Reste von Borkenkäferholz usw.) welches aufgrund des Wald- und/oder Personenschutzes entnommen werden muß.
Das Holz stammt aus unserem unmittelbaren Umfeld ohne lange Anfahrtswege.

Quellen Co2-Berechnung:
CO2 pro kWh Ököstrom
CO2 Bilanz Holz
CO2 Spechersaldo

Wir schonen Resourcen und achten das Leben.
  • Laufende Maschinen werden nicht aussortiert nur weil es für eine Neuanschaffung Fördermittel gibt
  • Gebäude werden fortlaufend und langfristig nachhaltig genutzt. (Es ist nachhaltiger, den Bestand so weit wie notwendig und nicht soweit wie möglich zu sanieren)
  • Irrsinnige Maßnahmen (z.B. Dichte Fenster, dafür Lüftungsschlitze) lehnen wir vollumfänglich ab - egal was die Förderkulisse sagt.
  • Bei uns geht Sanierung vor Neubau! Es ist weitaus nachhaltiger bestehende Gebäude zu erhalten als zusätzliche Emissionen durch den Neubau zu generieren (auch wenn dieser gefördert wird)
  • Wir legen Augenmerk auf die Gesamtheit der Lieferkette (Bsp.: Werden Recourcen aus Übersee benötigt?..) - Dabei spielt es keine Rolle ob es hierbei um Tiere oder Pflanzen geht.
  • Tiere, welche die Weide nicht sehen verarbeiten wir nicht.
  • Wir pochen nicht auf Bio - dafür auf sinnvolle, nachhaltige, tierfreundliche, recourcenschonende und zukunftsorientierte Landwirtschaft.
  • Wir legen Wert auf Regionalität (Tiere, welche mit Futter aus Übersee gefüttert werden oder Pflanzen, die mit Chemie behandelt werden müssen sind nicht regional nachhaltig)
Bioprodukte & Regionalität

Wir hinterfragen Labels und Zertifikate und suchen stets die beste Harmonie zwischen ehrlichem Naturschutz, Tierwohl, Klimaschutz und Regionalität.
Wir erachten es als entscheidend welchen Fußabdruck ein Produkt von der Aussaht und Aufzucht bis auf Ihren Teller hinterlässt.

Nicht das Label - wohl eher das gesamte Produkt steht bei uns im Vordergrund.

Müllvermeidung

Großes Augenmerk legen wir auf die Vermeidung von nicht wiederverwertbarem Müll. Schon bedingt durch die Lage des Edlgütls im Außenbereich betrachten wir Müllvermeidung als pragmatischen Ansatz zur Arbeitszeitersparnis und zum Umweltschutz.

Umweltschutz- & Nachhaltigkeitsprojekte

Neben den Projekten "Skilifthoiz" (Aufforstungsprojekt), "Bardlwiese" (Magerwiesenprojekt) steht nun das dritte "Kraftplatz"-Projekt "Bardlberg" (Streuobstwiese) in den Startlöchern.

-> mehr zu den Projekten

Ladestation für E-Auto's | 100% Ökostrom

E-Auto's können an unseren Ladesäulen mit 100% Ökostrom geladen werden.

Edlgütl vs. Papiertiger
  • Wir betreiben Umwelt- und Naturschutz aus ureigenem Interesse und zwar mit eigenem körperlichen und geistigen Einsatz.
    Bäume pflanzen sich nunmal nicht von selbst.
  • Wir investieren nicht in abstrakte Zertifikate sondern in echte Projekte vor Ort!
  • Wir verlassen uns nicht auf die theoretische Förderkulisse sondern auf gesunden Menschenverstand und praktische Anwendbarkeit!
    Natur- und Umweltschutz gibt es bei uns nicht nur auf dem Papier, sondern nachvollziehbar und vor Ort tatsächlich auch praktisch sichtbar!
  • Wir rechnen keine Zahlen schön sondern drücken die Zahlen ganz praktisch und aus eigener Kraft.
  • Wir betrachten beim Umwelt- und Klimaschutz immer das Ganze und nicht nur einzelne Aspekte.
  • Langfristigkeit ist für uns fester Bestandteil für Umwelt-, Klima- und Naturschutz!
  • Ihr könnt Euch vor Ort gerne über unsere Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz live informieren.
  • Labels und Zertifikate sind eine tolle Sache für große Unternehmen.
    Als kleiner Betrieb ist es zwar "nice to have" - den Beweis dass wir nachhaltig sind haben wir aber schon längst erbracht. (s.o.)
Bild zum Artikel: Echte

Echte Nachhaltigkeit

Ich verstehe, dass Labels und Zertifikate die bevorzugte Methode zur Überprüfung von Nachhaltigkeit sind.

Unser Edlgütl wird auf ganzheitliche Weise nachhaltig betrieben.
Wir glauben, dass es wichtiger ist, dass ihr euch selbst von unseren Maßnahmen und Projekten vor Ort überzeugt, anstatt auf ein Label oder Zertifikat zu vertrauen.

Unser Ansatz von Nachhaltigkeit und Umweltschutz zeigt sich durch greifbare und sichtbare Projekte.
Wir laden euch ein, uns zu besuchen und unsere Bemühungen selbst zu erleben.

Bild zum Artikel: Projekt

Projekt Kraftplätze

Unsere Umweltschutzprojekte

Seit 2013 setzen wir in unserer Nachhaltigkeitsstrategie auf die Umsetzung eigener Umweltschutzprojekte.

Unsere erste Initiative war, unsere Wiesenflächen aus der öffentlichen Förderung zu nehmen und daraus das Projekt "Magerwiese am Bardlberg" zu entwickeln.
Im Jahr 2017 initiierte Sturm Kolle das Aufforstungsprojekt "Skilifthoiz" welches wir im Jahre 2020 in die Umsetzung brachten.
Aktuell läuft das Projekt "Streuobstwiese Bardlberg".

Mittlerweile stellen wir mehrere Hektar Land zur Verfügung, um unsere Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen und zu verwirklichen.

Bild zum Artikel: Nachhaltige

Nachhaltige Ausdauer

Steter Tropfen höhlt den Stein

Nachhaltigkeit kann nicht anhand von Einzelereignissen bewertet werden, da sich ökologische und gesellschaftliche Anforderungen im Laufe der Zeit ändern können. Unsere 21-jährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass viele einst als nachhaltig empfohlene Praktiken heute überholt oder sogar schädlich sind.

Es ist wichtig, in Generationen und nicht in politischen Legislaturperioden zu denken, um eine umfassende Betrachtungsweise zu ermöglichen.
Dabei ist es unabdingbar, langfristige Entscheidungen zu treffen und manchmal auch von der Umsetzung bestimmter Maßnahmen abzusehen.

Dies ist Teil unserer Überzeugung, dass nachhaltiges Handeln nur durch eine umfassende, entpolisierte Betrachtung der Lebensdauer und Wertschöpfung jeder Maßnahme erreicht werden kann.

Ein paar Gedanken zu...
Bild zum Artikel: Übrigens...

Übrigens...

Am schnellsten & effektivsten könnten wir Treibhausgase einsparen indem wir das Offensichtliche beachten!

Im Tourismus bedeutet das:

  • Greenwashing konsequent unterbinden
  • kein "Ablasshandel" für Natur- und Umweltschutz
  • Flugreisen auf ein Minimum reduzieren & Kerosin besteuern
  • Keine Verarbeitung von Fleisch aus Massentierhaltung
  • Umweltschädliche Kreuzfahrtschiffe aus dem Verkehr ziehen
  • Kontraproduktive & kuriose Förderkulisse aufbrechen
  • Nachhaltigkeit in Gänze betrachten