Special Tree
Mai 2022Besonderer Platz für einen besonderen Baum: Eine neue Hauslinde wurde gestiftet von Familie Schröder
Etwa 10.000 Bäume stehen auf unserem Grund. Speichern sie CO₂, und gleicht unser Wald damit deinen Urlaub aus?
Nun, behaupten dürfen wir das nicht. Aber wir können dir zeigen, was andere sagen und was bei uns passiert ist.
Das Thünen-Institut wertet im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums die Bundeswaldinventur aus.
Nach seinen Ergebnissen speichern Deutschlands Wälder rund 2.200 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Zwischen 2017 und 2022 haben sie durch Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer aber mehr Kohlenstoff verloren, als sie gebunden haben: Der Wald ist in dieser Zeit von einem Speicher zu einer Quelle für CO₂ geworden. Allein die Fichte hat seit 2012 rund 460.000 Hektar Fläche verloren.
→ Pressemitteilung des Thünen-Instituts vom 08.10.2024
Die Klimaschule Bayern des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung nennt den Erhalt von Wäldern, den Waldumbau und die Wiederbewaldung wichtig für den Klimaschutz. Entscheidend sei, mit der richtigen Wahl der Baumarten artenreiche und widerstandsfähige Wälder zu schaffen. Das Bäumepflanzen führt sie unter dem Stichwort „Kompensation".
→ Klimaschule Bayern, „Bäume pflanzen"
(Beide Dokumente haben wir am 12.10.2026 heruntergeladen und gesichert. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, nennen wir dir auf Anfrage gern die genaue Fundstelle.)
Bei uns sah es genauso aus. Sturm Kolle hat etwa 1,2 Hektar 80 Jahre alten Fichten- und Buchenwald umgeworfen. Die Trockenjahre 2018 und 2019 haben die angrenzende Fläche so geschwächt, dass Borkenkäfer und Windwurf noch einmal etwa 1,5 Hektar vernichtet haben.
Rechnerisch binden unsere Flächen rund 25 Tonnen CO₂ im Jahr. Das ist eine Schätzung nach der Faustformel der Bundeswaldinventur, keine Messung. Die jungen Bäume sind darin nur anteilig enthalten, denn sie binden erst wenig.
Wo bis vor ein paar Jahren alte Fichten und Buchen standen, wächst heute junger Wald heran. Noch niedrig, noch dicht, noch lange nicht fertig.
Rund 4.000 der etwa 10.000 Bäume haben wir selbst gepflanzt. Dazu kommen 1,68 Hektar Bestandswald, eine Magerwiese und seit März 2026 eine Streuobstwiese mit über 50 Obst- und Nussbäumen. Gedüngt wird keine dieser Flächen.
Nun, wir dürfen es auf alle Fälle so nicht nennen.
Seit dem 27. September 2026 gelten im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) neue Regeln für Umweltaussagen.
Zwei davon betreffen unseren Wald:
1. Kein Unternehmen darf behaupten, ein Angebot habe eine neutrale, geringere oder positive Wirkung auf das Klima, wenn das auf einem Ausgleich von Treibhausgasen beruht. Das gilt auch für zertifizierten Ausgleich. Die 25 Tonnen stehen deshalb für sich und werden nicht mit deinem Aufenthalt verrechnet.
2. Allgemeine Begriffe wie „nachhaltig" oder „klimafreundlich" sind nur erlaubt, wenn sie klar belegt werden, etwa durch ein unabhängig geprüftes Siegel. Unser Hotelbetrieb ist nach GreenSign Hotel 3.2 zertifiziert, Level 4, gültig bis 20.09.2027. Eine Aussage über die Klimawirkung unseres Waldes leiten wir daraus nicht ab. Gut in einem Bereich zu sein, macht außerdem noch nicht den ganzen Urlaub klimafreundlich.
Was also bleibt, ist die Frage:
Bindet ein Wald, der wächst, das CO₂ deines Urlaubs?
Oder wird Kompensation erst echt, wenn ein Zertifikat sie bestätigt?
-> Entscheide selbst.
1. Du spendest den Betrag, den du möchtest.
2. Wir setzen ihn für die Aufforstung und Pflege einer etwa 2,4 Hektar großen Brachfläche ein, dazu für Pflanzen, Pflege und die nötige Infrastruktur.
3. Bei deinem Aufenthalt kannst du dir vor Ort ansehen, wie weit die Fläche ist.
Ein Wald wächst langsam.
Zugang zum Gelände gern auf Anfrage, im Gelände besteht Unfallgefahr.
Die Spenden fließen einmal im Jahr in das Projekt, sobald 200 € zusammengekommen sind.
Betreiber des Projekts: Edlgütl, Pension Andreas Haugeneder, Reschnweg 15, 94139 Breitenberg
Wie die Mittel eingesetzt werden, kannst du vor Ort selbst nachprüfen, bei einem Spaziergang über die Fläche.
Deine Spende hilft dem Wald beim Wachsen. Einen Ausgleich für deine Reise schafft sie nicht.
Auf die Idee hat uns ein Stammgast gebracht, der die Schäden durch Sturm und Borkenkäfer über die Jahre miterlebt hat.
Der deutsche Wald steckt in einer tiefen Krise. Auch an uns ist das nicht spurlos vorbeigegangen: Sturm Kolle 2017 und der Borkenkäfer haben Flächen mit 60 bis 80 Jahre altem Wald zerstört. Der Ertrag aus diesem Schadholz hat trotz Förderung gerade die Kosten gedeckt. Für einen klimastabilen Wald, der gepflanzt, gepflegt, geschützt und versichert werden muss, reicht das Geld nicht.
Wald ist nicht nur CO₂-Speicher und Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Er ist auch ein Ort, an dem Menschen zur Ruhe kommen. Das wird in einigen Jahren auch unseren Gästen zugutekommen, uneigennützig ist das Projekt also nicht.
Und nicht zuletzt: weil wir diesen Wald lieben.
Wald ist nicht nur CO2-Speicher und notwendiger Bestandteil unserer Flora und Fauna.
Wald ist auch Rückzugs- und Erholungsort für uns Menschen!
Dies wird in (etwas fernerer) Zukunft das touristische Angebot unseres Anwesens steigern.
Somit ist das Projekt auch nicht uneigennützig.
Und nicht zuletzt:
Weil wir unsere Umwelt lieben!
Wenn du der Ansicht bist, dass das nachhaltig ist:
Wir freuen uns über deine Spende.
Besonderer Platz für einen besonderen Baum: Eine neue Hauslinde wurde gestiftet von Familie Schröder
Besonders das hochwachsende Springkraut verschattet die jungen Bäume zu stark. Ohne Licht kein Wachstum...
Die neuen, bereits sehr gut angewachsenen, jungen Bäumchen werden auf der Freifläche mit einem Schutz gegen das Anmähen mit dem Freischneider und gegen das Fegen des Rehwildes versehen
Mit Unterstützung des örtlichen Försters wurde der Wegebau nun abgeschlossen. Mit 600m Weg haben wir nun die Möglichkeit, auch die unzugänglichen Bereiche des Waldes zu bepflanzen.
Um die Flächen möglichst effektiv und dennoch umweltschonend aufbereiten zu können, wurden Vorbereitungsarbeiten für den Wegebau notwendig. Bereits bestehende Wege wurde von Unrat bereinigt und naturnah begradigt.
Vor Projektbeginn wurden für das Projekt Kraftplätze sämtliche Flächen vorbereitet und von beschädigtem Holz befreit.
Die Schäden entstanden durch den Sturm Kolle 2017 und den darauf folgenden Borkenkäferbefall.
Mit Förster, Waldbauernvereinigung und Forstunternehmen wurde eine Fläche von etwa 2,4ha zur Wiederaufforstung ausgemacht.
Seit 2010 beziehen wir 100 % Ökostrom (Vattenfall, Tarif ÖkoStrom24; laut Stromkennzeichnung des Versorgers 0 g CO₂/kWh).
Seit April 2022 ergänzen wir den Bezug durch eigene Stromproduktion.
Seit April 2022 erzeugen wir Strom mit einer eigenen Photovoltaikanlage, seit April 2024 mit 34,2 kWp und einem 10-kW-Speicher.
2025 haben wir 33.410 kWh erzeugt. Davon haben wir rund 29.280 kWh selbst genutzt und 4.130 kWh ins Netz eingespeist. Überschüssigen Strom verteilt eine Steuerung: zuerst zum Laden, dann in den Speicher und schließlich über Heizstäbe in unsere Wärmeversorgung. Den Rest beziehen wir als Ökostrom.
Zu den meisten Anwesen im Bayerischen Wald gehört ein kleiner Wald. Auch wir hegen und pflegen seit jeher unseren eigenen Forst: 1,68 Hektar Bestandswald und eine etwa 2,4 Hektar große Fläche, die wir seit 2021 wieder aufforsten.
Das Waldstück ist ein kleiner Kraftplatz in unserer hektischen Zeit und hilft uns auch selbst, die notwendige Erdung zu finden und den Kreislauf von Kommen und Gehen zu erleben.
Seit März 2026 wächst auf unserem Grundstück eine Streuobstwiese mit über 50 Obst- und Nussbäumen. Gedüngt wird sie nicht.
Wasser ist ein wertvolles Gut. Auch hier im Wegscheider Oberland deuten die Prognosen darauf hin, dass der Grundwasserspiegel mittel- bis langfristig sinken wird.
Seit 2010 heizen wir mit einer Hackschnitzelanlage. Das Holz ist ausschließlich Bruch- und Schadholz, aus unserem eigenen Wald und von Bauern aus der Region. Ein zentraler Pufferspeicher versorgt alle Gebäude. Überschüssigen Solarstrom nutzen wir über Heizstäbe ebenfalls für die Wärme.
Der westlich liegende „Bardlberg“ ist unser Hausgrundstück. Das gesamte Grundstück bewirtschaften wir seit 2013 naturnah, ohne Dünger und ohne Pestizide.
Unser Wald bindet rechnerisch rund 25 Tonnen CO₂ im Jahr. Das ist eine Schätzung nach der Faustformel der Bundeswaldinventur, keine Messung. Wir verrechnen diese Zahl mit nichts, auch nicht mit unserem eigenen Verbrauch.
Unseren Strom beziehen wir zu 100 % als Ökostrom, ergänzt durch die eigene Photovoltaik.
Ist Heizen mit Holz klimaneutral? Wir wissen es nicht.
Für die Heizung fällen wir keinen Baum. Wir nutzen ausschließlich Schadholz, das zum Schutz des Waldes oder von Menschen ohnehin entnommen werden muss, zum Beispiel gesplitterten Windbruch, angefaulte stehende Bäume oder Reste von Borkenkäferholz. Das Holz stammt aus unserem eigenen Wald und von Bauern aus der Region, lange Transportwege entfallen.
Bei der Viabono-Zertifizierung 2026 wurden für uns 3,9 kg CO₂ je Übernachtung im Bereich Endenergie ermittelt. Die Anforderung von Viabono für unseren Betrieb lag bei 10,2 kg.
Quellen:
CO₂-Bilanz von Holz (ForstBW)
CO₂-Speichersaldo
Viabono-Auswertung vom 19.08.2026
Wir hinterfragen Labels und Zertifikate und suchen stets die beste Harmonie zwischen ehrlichem Naturschutz, Tierwohl, Klimaschutz und Regionalität.
Wir erachten es als entscheidend, welchen Fußabdruck ein Produkt von der Aussaat und Aufzucht bis auf Ihren Teller hinterlässt.
Nicht das Label, sondern das gesamte Produkt steht bei uns im Vordergrund. Unsere Lieferanten aus der Region, unter anderem:
Die vollständige Liste steht auf unserem Regiothek-Profil.
Großes Augenmerk legen wir auf die Vermeidung von nicht wiederverwertbarem Müll. Schon bedingt durch die Lage des Edlgütls im Außenbereich betrachten wir Müllvermeidung als pragmatischen Ansatz zur Arbeitszeitersparnis und zum Umweltschutz.
Unser wichtigster Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung ist unser Bestellsystem.
Unser Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald bietet keinen gelben Sack. Deshalb haben wir für alle Gäste eine eigene Mülltrennstation eingerichtet.
Getrennt wird nach den Vorgaben des Zweckverbands: Restmüll, Bioabfall und Papier über die Tonnen; Glas nach Farben, Alu und Dosen, Kunststoffverpackungen, Kunststoff-Großgebinde und sonstige Verpackungen über Wertstoffinseln und Recyclinghof. Die große Restmülltonne lassen wir nur bei Bedarf leeren.
Unsere drei „Kraftplatz“-Projekte: die Aufforstung „Skilifthoiz“ (rund 2,4 Hektar, seit 2021), die Magerwiese „Bardlwiese“ und seit März 2026 die Streuobstwiese „Bardlberg“.
An zwei Ladepunkten mit je 11 kW laden E-Autos bei uns 100 % Ökostrom.
Im Edlgütl verzichten wir auf Einweg- und Portionsverpackungen. Butter, Marmelade, Honig und Co. servieren wir in wiederverwendbaren Gefäßen; die kleinen Honiggläser füllen wir wieder auf. Möglich macht das unser Bestellsystem: Das Frühstück wird einzeln vorbestellt und im Korb geliefert.
Bei uns kommt ausschließlich echtes Geschirr zum Einsatz – auch bei Auslieferung in die Wohneinheit. Auf Plastik- oder Pappgeschirr verzichten wir vollständig.
Im ganzen Haus sind LEDs verbaut, Glühlampen gibt es keine mehr. Ein Teil der Beleuchtung schaltet über Bewegungsmelder, die Außenbeleuchtung brennt nur bis 23 Uhr.
Die nächsten Bahnhöfe sind Passau und Waldkirchen. Verbindungen finden Sie unter bahn.de.
Von den Bushaltestellen in Breitenberg, Hauzenberg und Waldkirchen und vom Bahnhof Passau holen wir Sie gegen Gebühr mit unserem E-Auto ab.
Im Herzen des Bayerischen Waldes, eingebettet in die unberührte Natur, liegt das Edlgütl – ein Ort der ehrlichen Gastfreundschaft, der ursprünglichen Naturverbundenheit und der schlichten Eleganz. Wir streben danach, ein Hideaway zu sein, das Raum und Ruhe bietet und unsere Gäste zu kulinarischen Erlebnissen einlädt, während wir unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern, Lieferanten, der Gemeinschaft und zukünftigen Generationen ernst nehmen. Unsere Unternehmensführung orientiert sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und setzt auf langfristige Strategien.
Wir sind uns der Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und setzen uns für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen ein. Durch gezielte Maßnahmen fördern wir eine nachhaltige Energieversorgung, reduzieren unsere Umweltauswirkungen und tragen durch naturnahe Bewirtschaftung und den Schutz unserer natürlichen Umgebung aktiv zur Erhaltung der Natur bei.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf einem pragmatischen und umsetzungsorientierten Ansatz, der verantwortungsvolles Wirtschaften und die Balance zwischen Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit gewährleistet. Investitionen werden von uns stets langfristig angelegt.
Unsere soziale Verantwortung umfasst die Beziehung zu unseren Gästen, Mitarbeitern, Lieferanten und der lokalen Gemeinschaft. Wir fördern ein respektvolles und unterstützendes Umfeld, setzen uns für faire und nachhaltige Partnerschaften ein und engagieren uns aktiv in unserer Region.
Als Familienbetrieb sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst. Wir vermitteln nachhaltige Werte und handeln wirtschaftlich langfristig – ökologisch wie ökonomisch.
Wir verpflichten uns zur Einhaltung von Menschenrechten, einem verantwortungsvollen Miteinander sowie der Beachtung von Recht und Gesetz und gesellschaftlichen Normen. Offene Diskussionen und ein kritischer Umgang mit gesellschaftlichen Strukturen sind für uns selbstverständlich. Wir bekennen uns zu demokratischen Grundwerten.
Wir streben kontinuierlich nach Verbesserungen und innovativen Lösungen, die unsere Vision von Nachhaltigkeit und Verantwortung unterstützen.
Unser Engagement umfasst die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und die Förderung unserer Region. Wir suchen stets faire Partner, mit denen wir Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht auf dem Papier, sondern im realen Leben voranbringen – ehrlich, praktisch und auf Augenhöhe. Für uns zählt gelebte Wirkung mehr als Etiketten und echte Zusammenarbeit mehr als Zuständigkeiten. Wir pflegen Beziehungen, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basieren.
Das Edlgütl steht für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Natur bewahrt und die Bedürfnisse zukünftiger Generationen berücksichtigt. Wir laden Sie ein, Teil unserer Reise zu sein und gemeinsam mit uns einen positiven Beitrag für die Umwelt, unsere Mitarbeiter, unsere Lieferanten, die Gemeinschaft und kommende Generationen zu leisten. Papier ist geduldig – für uns zählt das echte Leben. Und wo dabei eine anerkannte Zertifizierung erreichbar ist: umso besser.
Bezugsjahr 2025 · Stand: 13.10.2026. Unsere Verbrauchszahlen zu Energie, Wasser und Abfall, mit Quellen.
Hinweis: 2025 haben wir das Dachgeschoss des Haupthauses neu aufgebaut. Einzelne Werte enthalten deshalb Bau- und Privatanteile (siehe unten).
Familiengeführtes Hideaway in Alleinlage im Bayerischen Wald mit eigenem Restaurant (tägliches Menü), Wellnessbereich und Rezeption. 2025 hatten wir sieben Wohneinheiten, seit Februar 2026 sind es neun. Gegründet 1973, seit 2003 als Gewerbebetrieb in vierter Generation geführt. Unsere Grundsätze stehen im Leitbild.
Viabono hat unsere Werte für 2025 ausgewertet (Auswertung vom 19.08.2026). Die rechte Spalte zeigt den Grenzwert, den Viabono für unseren Betrieb angesetzt hat; unsere betrieblichen Besonderheiten sind darin berücksichtigt.
| Kennzahl je Übernachtung | Edlgütl 2025 | Anforderung Viabono |
|---|---|---|
| Endenergie | 113,4 kWh | 118,6 kWh |
| CO₂ (Bereich Endenergie) | 3,9 kg | 10,2 kg |
| Wasser | 234 Liter | 250 Liter |
| Restabfall | 4,4 Liter | 7,1 Liter |
| Produktgruppen regional, bio oder fair gehandelt | 10 | mindestens 6 |
Strom
Wärme
Wasser
Abfall
Bezugsgröße: rund 3.900 Übernachtungen 2025 (273 Anreisen, 648 Gäste).
Je Übernachtung: Strom-Netzbezug 9,1 kWh, Wasser 293 Liter, Restmüll 5,6 Liter. Ohne Privathaushalt, Ladestrom der Gäste und Baustelle sind es rund 6,7 kWh Strom-Netzbezug und rund 237 Liter Wasser. Die Werte von Viabono in Abschnitt 2 beruhen auf derselben Datengrundlage, Viabono rechnet aber nach eigener Methode.
Unser Netzstrom hat laut Stromkennzeichnung 0 g CO₂/kWh, unsere Wärme stammt aus Holz. Viabono hat für uns 3,9 kg CO₂ je Übernachtung im Bereich Endenergie ermittelt. Unsere Wald- und Streuobstflächen binden rechnerisch rund 25 Tonnen CO₂ im Jahr; das ist eine Schätzung nach der Faustformel der Bundeswaldinventur, keine Messung. Diese Zahl verrechnen wir mit nichts. Wir nennen uns nicht klimaneutral und betreiben keine Kompensation.
Unsere geplanten Maßnahmen stehen im Nachhaltigkeitsprogramm 2026–2028. Diesen Bericht schreiben wir jährlich fort.
Datengrundlage: Vattenfall-Schlussrechnung (20.01.2026), Bayernwerk-EEG-Abrechnung, Energieflussmonitor, Loxone-Wasserzähler, Gebührenbescheide ZAW Donau-Wald, Buchungssystem, Viabono-Auswertung (19.08.2026).
Stand: 13.10.2026. Das Programm beschreibt, was wir bis 2028 konkret tun wollen, wer zuständig ist und bis wann. Was daraus geworden ist, veröffentlichen wir jährlich im Nachhaltigkeitsbericht.
Grundsatz: Keine Maßnahme soll einem anderen Umweltbereich schaden (DNSH-Grundsatz, Do No Significant Harm). Zum Beispiel heizen wir ausschließlich mit Schad- und Bruchholz, und wir wählen keine Lösungen, die viel Grundwasser verbrauchen.
Verantwortlich: Andreas Haugeneder (Inhaber, Nachhaltigkeitsbeauftragter). Andreas und Bianca Haugeneder prüfen die Umsetzung.
| Handlungsfeld | Maßnahme | Verantwortlich | Termin |
|---|---|---|---|
| Zertifizierung | Nachfolge für die GreenSign-Zertifizierung (gültig bis 20.09.2027) festlegen und beantragen: erneut GreenSign, EU Ecolabel oder Viabono Plus. Viabono-Rezertifizierung vorbereiten. | A. Haugeneder | Antrag vor dem 20.09.2027; Viabono 2028 |
| Energie | Steuerung der Solarstrom-Überschüsse (Laden, Speicher, Heizstäbe) weiter verbessern. Strom- und Wärmeverbrauch jährlich im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. | A. Haugeneder | laufend, Bericht jährlich |
| Wasser | Durchfluss von Duschen und Armaturen messen und wo sinnvoll Spararmaturen nachrüsten. Verbrauch weiter je Gebäude messen. | A. Haugeneder | Messung und Nachrüstung bis Ende 2026 |
| Abfall und Lebensmittel | Bestellsystem für Frühstück und Abendmenü beibehalten. Restmüllmengen jährlich erfassen und veröffentlichen. Reparieren und Weiternutzen vor Neukauf. | Küche / Betrieb | laufend, Erfassung jährlich |
| Natur und Wald | Aufforstung Skilifthoiz pflegen (Verbissschutz, Ausmähen, Nachpflanzungen), Magerwiese und Streuobstwiese pflegen. | A. Haugeneder | laufend, jährlich |
| Mobilität im Team | Prüfen, ob wir Mitarbeitenden ein Jobrad oder einen Zuschuss für Bus und Bahn anbieten. | Betrieb | Entscheidung 2026/27 |
| Team | Schulung in der ersten Arbeitswoche und einmal jährlich fortführen, Teilnahme dokumentieren. Ein jährliches Mitarbeitendengespräch einführen. | A. Haugeneder | laufend; Gespräch ab 2027 |
Überprüfung: Einmal im Jahr prüfen wir, was umgesetzt ist, halten das Ergebnis fest und passen das Programm an. Der Nachhaltigkeitsbericht wird entsprechend fortgeschrieben.