Wie funktioniert's?

  • 1. Sie spenden den gewünschten Betrag.
  • 2. Der gespendete Betrag wird eingesetzt zur umweltfreundlichen Aufforstung und Pflege einer etwa 2,4 ha großen Brachfläche.
  • 3. Sie prüfen auf Wunsch vor Ort während Ihres Urlaubs den Fortschritt der Maßnahme.

Was sollte ich wissen?

Informationen rund um das Projekt Kraftplatz
  • Ein Wald wächst langsam!
  • Zugang zum Gelände des Projektes gerne auf Anfrage (Unfallgefahr)
  • Die Spenden fließen ab einem Volumen von € 200,- 1x pro Jahr in das Projekt ein
  • Neben der Pflanzung an sich werden Spenden auch für die notwendige Infrastruktur und Pflege der Flächen eingesetzt
  • Betreiber des Projektes: Edlgütl, Pension Andreas Haugeneder, Reschnweg 15, 94139 Breitenberg

 

Um Fragen zur Mittelverwendung bei unserem Projekt gar nicht erst aufkommen zu lassen:
Sie selbst können vor Ort prüfen wie die Mittel eingesetzt werden.
(...und das Ganze bei einem entspannenden Spaziergang durch die Natur ;-))

Bild: geoportal.bayern.de

Wo wird das Projekt realisiert?

Das Projekt wird auf dem Gelände des Edlgütl's realisiert.

Fortschritte

Hier finden Sie den aktuellen Stand der Arbeiten.
Vorbereitung der Flächen

Vorbereitung der Flächen

August 2017 - November 2020
Vorbereitung der Flächen
August 2017 - November 2020

Vor Projektbeginn wurden für das Projekt Kraftplätze sämtliche Flächen vorbereitet und von beschädigtem Holz befreit.
Die Schäden entstanden durch den Sturm Kolle 2017 und den darauf folgenden Borkenkäferbefall.

Bestandsaufnahme

Bestandsaufnahme

November 2020
Bestandsaufnahme
November 2020

Mit Förster, Waldbauernvereinigung und Forstunternehmen wurde eine Fläche von etwa 2,4ha zur Wiederaufforstung ausgemacht.

Vorbereitungsarbeiten Wegebau

Vorbereitungsarbeiten Wegebau

November 2020
Vorbereitungsarbeiten Wegebau
November 2020

Um die Flächen möglichst effektiv und dennoch umweltschonend aufbereiten zu können, wurden Vorbereitungsarbeiten für den Wegebau notwendig. Bereits bestehende Wege wurde von Unrat bereinigt und naturnah begradigt.

Weshalb machen wir das?

Auf die Idee zu diesem Projekt hat uns ein Stammgast gebracht,
welcher die massiven Schäden durch Sturm und Borkenkäfer über die Jahre miterlebt hat.

Wir tragen bereits jetzt im Rahmen unserer Möglichkeiten zum Umweltschutz bei (mehr Informationen).
Dies ist unsere Möglichkeit, Sie für das Thema "Wald der Zukunft" zu begeistern.

Wie allgemein bekannt, steckt der deutsche Wald in einer tiefen Krise.
Auch an uns ist dies durch Sturm Kolle und Borkenkäfer nicht spurlos vorbei gegangen.
Im Ergebnis konnten aus dem Ertrag für die Kalamitätsflächen (60-80 Jahre alter Wald)
trotz großer Förderkulisse gerade einmal die Kosten gedeckt werden.

Die finanziellen Mittel reichen nicht aus um zeitnah einen klimastabilen Wald
pflanzen, pflegen, schützen und versichern zu können.

Wald ist nicht nur CO2-Speicher und notwendiger Bestandteil unserer Flora und Fauna.
Wald ist auch Rückzugs- und Erholungsort für uns Menschen!
Dies wird in (etwas fernerer) Zukunft das touristische Angebot unseres Anwesens steigern.
Somit ist das Projekt auch nicht uneigennützig.

Und nicht zuletzt:
Weil wir unsere Umwelt lieben!

Was machen wir jetzt bereits?

Umweltschutz im Edlgütl

Wir tragen bereits jetzt unseren möglichen Anteil zum Umweltschutz bei
und arbeiten Stück für Stück daran unser Anwesen fit für die Zukunft (und Gegenwart) zu machen:

  • 100% Ökostrom seit 2011
  • Wärmeenergie 100% regenerativ seit 2011
  • 3,5ha große, hauseigene Magerwiese (seit 2015 ohne Düngung)
  • hauseigene vollbiologische Abwasserklärung seit 2008
  • Wärmedämmung am Hauptgebäude bereits 2005
  • Energiesparende Bauweisen bei allen neuen Gebäuden
  • Sickerdolen zum Überschwemmungsschutz auf dem Gelände
  • Reduzierung des Fuhrparks auf 1 PKW und 1 Radlader (vorher 3 Traktoren, 1 Radlader, 2 PKW)
  • Nachhaltige Forstwirtschaft seit Bestehen

Diese Überzeugung macht auch ein Stück weit glücklich und an diesem Glück möchten wir Sie Teil haben lassen.

Kompensationsmöglichkeiten

gibt es doch schon...
  • Wissen Sie welcher Anteil der Spenden tatsächlich auch in den dafür bestimmten Zweck fließen?
  • Wissen Sie wie hoch der Anteil der Spenden für Bürokratie, Marketing oder gar "Vertrieb" des "Produktes" aufgewendet wird?
  • Wie hoch wird wohl der Anteil an Ihrer Spende allein für die Kosten von Zertifizierungen und Prüfung sein?
  • Verdient der Eine oder Andere nicht doch daran?

Fragen über Fragen - Aber auch wir wissen das leider nicht!

TIPP zum Thema: Beitrag von Report Mainz

Die Sache mit den Fördermitteln

Der niedrige Holzpreis und Kalamitäten werden durch Förderungen kompensiert.
Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass diese Mittel nicht ausreichen
werden um vor Allem möglichst zeitnah (innerhalb von 10 Jahren) einen
klimastabilen Wald
pflanzen, pflegen, schützen (und versichern) zu können.