Gastgeber
mit Leib & SeeleSeit 2003 führen wir - die Familie Haugeneder jun. das Edlgütl im Bayerischen Wald.
Gerne bezeichnen wir uns als echte "Waidler" - wohl weil wir hier aufgewachsen sind.
Als kleiner Familienbetrieb gehen wir unseren Weg gemeinsam mit unseren beiden Kindern.
Es bereitet uns große Freude, das Edlgütl über die Zeit in kleinen Schritten nachhaltig weiter zu entwickeln.
Die tiefe Verwurzelung und Liebe zu dieser spannenden Region im Osten des Bayerischen Waldes verspüren wir aus tiefem Herzen.
Wir arbeiten daran, diesen besonderen Ort zu einem Refugium des Heimatgefühls und Erholung zu machen.
Ehrliche Werte, bodenständige Lebensart und Freude an unserer Arbeit sind uns ein Herzensanliegen.
Die Familie Haugeneder
Zum Edlgütl gehört neben dem täglichen Betrieb und dem Spaß an der Arbeit am Gast ein breites Themenfeld, welchem wir uns nach Zeit und Kräften widmen.
Ein kleiner Forst und die Weiterentwicklung des Betriebes stehen oft in staaden Zeiten im Vordergrund.
Eine kleine Webfirma gehört ebenso noch zu unserem Portfolio.
Ich bin im Edlgütl aufgewachsen und habe von Kind auf die Werte an Gastfreundschaft zu schätzen gelernt. Es war naheliegend auch eine Lehre in der Gastronomie anzustreben. Ganz in der Nähe habe ich dann auch die ideale Lehrstelle als Koch gefunden. In einem Hotel absolvierte ich bei Edwin Gritsch meine ersten Gehversuche als Kochlehrling. Mein Lehrherr hat durch seine umfangreiche Erfahrung als exzellenter Koch dafür gesorgt, mir das Grundwissen über Küche & Hotel zu vermitteln. Bereits beim Abschlusszeugnis meiner Lehre mit einem Schnitt von 1,0 hat sich meine Leidenschaft zum Kochen manifestiert.
Bis zur Wehrpflicht hatte ich dann die Gelegenheit, den Schindlerhof in Nürnberg und dessen vielfältige Küche unter der Leitung von Küchenchef Reinhold Preschl kennen zu lernen. Es war nun soweit, meine Grundkenntnisse in der Küche auszubauen. Leider konnte ich meinen Erfahrungsdrang nicht wie geplant fortführen. Als Kontrastprogramm zur feinen internationalen und regionalen Küche war ich anschließend während meines Grundwehrdienstes in der Truppenküche des Standortes Freyung stationiert. Der Bund gab mir zeitlich die Möglichkeit, nebenher die Ausbildung zum Ausbilder zu absolvieren.
Unmittelbar nach Beendigung meiner Zeit beim Bund trat ich dann eine Stelle unter der Leitung von Küchenchef Gerhard Warscher im Yachthotel Chiemsee an. Es ging daran, meine Kenntnisse rund ums Kochen wiederum in einer möglichst vielfältigen Art und Weise zu verfeinern und auszubauen.
Aufgrund der betrieblichen Situation im Edlgütl wurde es dann Zeit den Ort meiner Erfahrungssammlung näher in Richtung Heimat zu bewegen. Ich trat hier eine Stelle im Familien- und Sporthotel Reutmühle bei Waldkirchen unter der Küchenleitung von Stefan Autengruber an. Die Zeit im Sporthotel Reutmühle hatte mir die Gelegenheit gegeben mir erstmals nähere Gedanken über die Weiterführung des elterlichen Betriebes zu machen. Hier lernte ich schließlich dann auch meine Lebensgefährtin Bianca Pauli kennen. Als gemeinsames Ziel der weiteren Erfahrungssammlung wollten wir beide weitere Bereiche im Hotel intensiv kennen lernen.
Als sich dann für uns eine Stelle im Holiday Inn Passau anbot ergriffen wir die Gelegenheit Erfahrungen außerhalb unseres Spezialgebietes innerhalb der Gastronomie und Hotelerie zu sammeln. Uns war klar: Nur die Kenntnis über das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche im Hotel gibt die Möglichkeit das Ganze zu sehen und zu verändern. Als F&B-Trainee durfte ich nahezu jeden Bereich bis ins Detail kennen lernen. Angefangen von Organisation großer Events mit über 1000 Gästen über die Teilnahme als Koch beim Bundespresseball in Berlin bis hin zur Erfahrungssammlung in weiteren Hotels der Kette im In - und Ausland.
Unsere Kinder Samuel und Luisa unterstützen uns dabei und haben das oft harte Los gezogen, selbst vielleicht nicht ganz so oft einen Urlaub genießen zu können.
Dennoch wächst auch hier die Begeisterung für Land und Leute - und das freut uns als Eltern natürlich ungemein.
Wir versuchen - sofern es die Zeit zulässt - uns sportlich zu betätigen: Ski fahren, Radeln und Wandern machen wir alle gern. Luisa hat sich ganz klar für Karate und Ballett entschieden. Samuel tendiert da eher zum Langlauf. Bianca liebt Nordic Walking und Andreas geht gern Joggen (und in den Wald ;-)). Luisa hat's das E-Piano angetan und Samuel liebt die Gitarre - da lernen die Eltern wohl eher von den Kindern.
Gemeinsam entdecken wir noch immer wieder Neues in der Region und nutzen das tolle Freizeitangebot im Bayerischen Wald.
Das gibt uns die Gelegenheit, euch an tolle Geheimtipps für die Urlaubsgestaltung heran zu führen.
Geschichte
Mehr als 1 Jahrhundert lebt, wirkt und arbeitet die Familie Haugeneder schon auf dem Edlgütl.
Es waren demütige und harte Zeiten über welche uns berichtet wurden.
Schwere Arbeit in Landwirtschaft und Steinbruch prägten unsere Vorfahren.
Erst relativ spät - also Mitte der 70iger Jahre - begann sich der wirtschaftliche Aufschwung auch hier im östlichsten Region der Bundesrepublik bemerkbar zu machen.
Fleißigen und heimatverbundenen Menschen haben wir dieses idyllische Fleckchen am Ende zu Verdanken.
Das richtige Maß zwischen Fortschritt und Fortbestand zu finden machte das Edlgütl zu dem was es schließlich ist:
Ein Ort um glücklich zu sein.
Erfahren Sie mehr in unserer Kurzchronik.
nachhaltig & fair
Inklusivleistung im EdlgütlWir betreiben Umweltschutz aus ureigenen Interesse.
Schon Anfang der 2010er Jahre haben wir auf 100% Ökostrom umgestellt.
Seit April 2022 ergänzen wir den externen Strombezug durch die eigene Stromproduktion.
Seit April 2022 produzieren wir 50% unseres Strombedarfs mit einer Photovoltaikanlage samt Speichereinheit selbst. In der Winterzeit nutzen wir natürlich 100% Ökostrom.
Zu den meisten Anwesen im Bayerischen Wald gehört ein kleiner Wald. Auch wir hegen und pflegen seit jeher unseren eigenen Forst.
Das Waldstück ist ein kleiner Kraftplatz in unserer hektischen Zeit und hilft uns auch selbst die notwendige Erdung zu finden - den Kreislauf von Kommen und Gehen zu erleben.
Unser Edlgütl-Wald "speichert" rechnerisch pro Jahr etwa 25 Tonnen CO2.
Seit März 2026 verfügen wir auf dem Grundstück nun über eine bienenfreundliche Streuobstwiese mit über 50 Obst- und Nußbäumen.
- Sämtliche Flächen (nutz-, land- und forstwirtschaftlich) des Edlgütls werden zu 100% ohne Düngung (weder Kunst- noch Naturdünger) bewirtschaftet.
- Das gesamte sammelbare Oberflächenwasser aus versiegelten und teilversiegelten Flächen wird über Sickerdolen dem Grundwasser wieder zugeführt.
- Wege werden im Winter nur im Notfall mit Salz gestreut. Wir streuen mit Split.
- Im Jahre 2007 haben wir uns zur Erschließung eines wertvollen Gutes entschlossen: Der eigene Haubrunnen versorgt das Edlgütl mit frischem Quellwasser.
- Eigene, vollbiologische Kläranlage
Wasser ist ein wertvolles Gut. Auch hier im Wegscheider Oberland deuten die Prognosen darauf hin, dass der Grundwasserspiegel mittel- bis langfristig sinken wird.
Seit dem Jahre 2010 betreiben wir eine Hackschnitzelanlage und verwerten zu 100% den nachwachsenden Rohstoff Holz (ausschließlich Bruch- und Schadholz).
Der westlich liegende "Bardlberg" ist unser Hausgrundstück. Das gesamte Grundstück wird seit 2013 naturnah und ohne Düngung bewirtschaftet.
Unser Edlgütl-Wald "speichert" rechnerisch pro Jahr 25,2 Tonnen CO2.
Durch die konsequente Nutzung von Ökostrom produzieren wir rechnerisch anhand des Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energien lediglich: rund 0,7 Tonnen CO2 für Strom / Jahr
Ist Heizen mit Holz klimaneutral? -> Wir wissen es nicht! Aber wir tun etwas um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Wir fällen keine Bäume zum Heizen - wir nutzen ausschließlich überschüssiges Schadholz (z.B. gesplitterter/gefährlicher Windbruch, angefaulte, stehende Bäume, Reste von Borkenkäferholz usw.) welches aufgrund des Wald- und/oder Personenschutzes entnommen werden muss.
Das Holz stammt aus unserem unmittelbaren Umfeld ohne lange Anfahrtswege.
Quellen Co2-Berechnung:
CO2 pro kWh Ököstrom
CO2 Bilanz Holz
CO2 Speichersaldo
- Laufende Maschinen werden nicht aussortiert nur weil es für eine Neuanschaffung Fördermittel gibt
- Gebäude werden fortlaufend und langfristig nachhaltig genutzt. (Es ist nachhaltiger, den Bestand so weit wie notwendig und nicht soweit wie möglich zu sanieren)
- Irrsinnige Maßnahmen (z.B. Dichte Fenster, dafür Lüftungsschlitze) lehnen wir vollumfänglich ab - egal was die Förderkulisse sagt.
- Bei uns geht Sanierung vor Neubau! Es ist weitaus nachhaltiger bestehende Gebäude zu erhalten als zusätzliche Emissionen durch den Neubau zu generieren (auch wenn dieser gefördert wird)
- Wir legen Augenmerk auf die Gesamtheit der Lieferkette (Bsp.: Werden Recourcen aus Übersee benötigt?..) - Dabei spielt es keine Rolle ob es hierbei um Tiere oder Pflanzen geht.
- Tiere, welche die Weide nicht sehen verarbeiten wir nicht.
- Wir pochen nicht auf Bio - dafür auf sinnvolle, nachhaltige, tierfreundliche, recourcenschonende und zukunftsorientierte Landwirtschaft.
- Wir legen Wert auf Regionalität (Tiere, welche mit Futter aus Übersee gefüttert werden oder Pflanzen, die mit Chemie behandelt werden müssen sind nicht regional nachhaltig)
Wir hinterfragen Labels und Zertifikate und suchen stets die beste Harmonie zwischen ehrlichem Naturschutz, Tierwohl, Klimaschutz und Regionalität.
Wir erachten es als entscheidend welchen Fußabdruck ein Produkt von der Aussaht und Aufzucht bis auf Ihren Teller hinterlässt.
Nicht das Label - wohl eher das gesamte Produkt steht bei uns im Vordergrund.
Großes Augenmerk legen wir auf die Vermeidung von nicht wiederverwertbarem Müll. Schon bedingt durch die Lage des Edlgütls im Außenbereich betrachten wir Müllvermeidung als pragmatischen Ansatz zur Arbeitszeitersparnis und zum Umweltschutz.
Unser Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald bietet leider keinen gelben Sack.
Daher haben wir uns entschieden, eine eigene Mülltrennstation zu errichten.
Neben den Projekten "Skilifthoiz" (Aufforstungsprojekt), "Bardlwiese" (Magerwiesenprojekt) steht nun das dritte "Kraftplatz"-Projekt "Bardlberg" (Streuobstwiese) in den Startlöchern.
E-Auto's können an unseren Ladesäulen mit 100% Ökostrom geladen werden.
Im Edlgütl verzichten wir grundsätzlich auf Einweg- und Portionsverpackungen. Butter, Marmelade, Honig und Co. servieren wir in wiederverwendbaren Gefäßen.
Bei uns kommt ausschließlich echtes Geschirr zum Einsatz – auch bei Auslieferung in die Wohneinheit. Auf Plastik- oder Pappgeschirr verzichten wir vollständig.
Alle Leuchtmittel im Haus sind LEDs oder Energiesparlampen. Glühlampen wurden vollständig ausgetauscht.
Wir unterstützen die klimafreundliche Anreise. Die nächsten Bahnhöfe sind Passau und Waldkirchen. Verbindungen finden Sie unter bahn.de. Falls vor Ort kein Taxi verfügbar ist, bieten wir auf Anfrage einen Transferservice an.
- Wir betreiben Umwelt- und Naturschutz aus ureigenem Interesse und zwar mit eigenem körperlichen und geistigen Einsatz.
Bäume pflanzen sich nun mal nicht von selbst. - Wir verlassen uns nicht auf die theoretische Förderkulisse sondern auf gesunden Menschenverstand und praktische Anwendbarkeit!
Natur- und Umweltschutz gibt es bei uns nicht nur auf dem Papier, sondern nachvollziehbar und vor Ort tatsächlich auch praktisch sichtbar! - Wir rechnen keine Zahlen schön sondern drücken die Zahlen ganz praktisch und aus eigener Kraft.
- Wir betrachten beim Umwelt- und Klimaschutz immer das Ganze und nicht nur einzelne Aspekte.
- Langfristigkeit ist für uns fester Bestandteil für Umwelt-, Klima- und Naturschutz!
- Ihr könnt Euch vor Ort gerne über unsere Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz live informieren.
Unser Leitbild
Im Herzen des Bayerischen Waldes, eingebettet in die unberührte Natur, liegt das Edlgütl – ein Ort der ehrlichen Gastfreundschaft, der ursprünglichen Naturverbundenheit und der schlichten Eleganz. Wir streben danach, ein Hideaway zu sein, das Raum und Ruhe bietet und unsere Gäste zu kulinarischen Erlebnissen einlädt, während wir unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern, Lieferanten, der Gemeinschaft und zukünftigen Generationen ernst nehmen. Unsere Unternehmensführung orientiert sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und setzt auf langfristige Strategien.
1. Verantwortung gegenüber der Natur
Wir sind uns der Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und setzen uns für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen ein. Durch gezielte Maßnahmen fördern wir eine nachhaltige Energieversorgung, reduzieren unsere Umweltauswirkungen und tragen durch naturnahe Bewirtschaftung und den Schutz unserer natürlichen Umgebung aktiv zur Erhaltung der Natur bei.
2. Praktische Nachhaltigkeitsstrategie
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf einem pragmatischen und umsetzungsorientierten Ansatz, der verantwortungsvolles Wirtschaften und die Balance zwischen Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit gewährleistet. Investitionen werden von uns stets langfristig angelegt.
- Energetische Versorgung: Wir entwickeln unsere Energieversorgung kontinuierlich weiter, setzen auf erneuerbare Energien und vermeiden fossile Rohstoffe, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
- Umwelt- und Naturschutz: Wir engagieren uns aus Überzeugung und setzen Maßnahmen um, die vor Ort sichtbar und wirksam sind – auf Basis von gesundem Menschenverstand und praktischer Anwendbarkeit.
- Ressourcenschonung und nachhaltige Nutzung: Wir bevorzugen langlebige Lösungen, erhalten bestehende Strukturen und verzichten auf unnötige Erneuerungen.
- Hauseigener Forst und CO₂-Speicherung: Die verantwortungsvolle Pflege unseres Forstes ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie und trägt zur CO₂-Bindung bei.
- Naturnahe Bewirtschaftung sichern: Wir bewirtschaften unsere Flächen umweltverträglich und ohne Düngemittel, um die biologische Vielfalt zu fördern – konsequent und zukunftsorientiert.
- Quell- und Grundwasserschutz: Ohne Düngemittel, mit Rückführung des Oberflächenwassers in den natürlichen Kreislauf und minimalem Streusalzeinsatz schützen wir langfristig die Wasserqualität.
- Nutzung digitaler Ressourcen: Digitale Kommunikation und Verwaltung reduzieren unseren Papierverbrauch und gestalten Prozesse effizienter.
- Nachhaltige Lieferkette und Regionalität: Wir beschaffen regional, vermeiden lange Transportwege und bevorzugen lokale Erzeugnisse.
- Einsatz von Produkten mit Umweltstandards: Wir setzen dort auf umweltfreundliche Produkte, wo es sinnvoll ist, und wägen sorgfältig ab.
- Substanz vor Siegel: Wir stellen die tatsächliche, vor Ort sichtbare Wirkung über das Etikett. Wo eine glaubwürdige, unabhängig anerkannte Zertifizierung unsere realen Maßnahmen bestätigt und Transparenz für unsere Gäste schafft, streben wir sie aktiv an.
- Effiziente Ressourcennutzung und Abfallvermeidung: Durch optimierte Nutzung und Abfallvermeidung halten wir unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich.
3. Soziale Verantwortung
Unsere soziale Verantwortung umfasst die Beziehung zu unseren Gästen, Mitarbeitern, Lieferanten und der lokalen Gemeinschaft. Wir fördern ein respektvolles und unterstützendes Umfeld, setzen uns für faire und nachhaltige Partnerschaften ein und engagieren uns aktiv in unserer Region.
- Verantwortung gegenüber Mitarbeitern: Wir setzen auf das Prinzip des „Förderns und Forderns", unterstützen die berufliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeitenden und achten auf eine faire, ausgewogene Balance zwischen Leistung und Gegenleistung.
4. Generationengerechtigkeit
Als Familienbetrieb sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst. Wir vermitteln nachhaltige Werte und handeln wirtschaftlich langfristig – ökologisch wie ökonomisch.
5. Einhaltung von Menschenrechten, gesellschaftlichen Normen und rechtlichen Standards
Wir verpflichten uns zur Einhaltung von Menschenrechten, einem verantwortungsvollen Miteinander sowie der Beachtung von Recht und Gesetz und gesellschaftlichen Normen. Offene Diskussionen und ein kritischer Umgang mit gesellschaftlichen Strukturen sind für uns selbstverständlich. Wir bekennen uns zu demokratischen Grundwerten.
6. Zukunftsorientierung und Innovation
Wir streben kontinuierlich nach Verbesserungen und innovativen Lösungen, die unsere Vision von Nachhaltigkeit und Verantwortung unterstützen.
7. Gemeinschaft und Partnerschaft
Unser Engagement umfasst die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und die Förderung unserer Region. Wir suchen stets faire Partner, mit denen wir Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht auf dem Papier, sondern im realen Leben voranbringen – ehrlich, praktisch und auf Augenhöhe. Für uns zählt gelebte Wirkung mehr als Etiketten und echte Zusammenarbeit mehr als Zuständigkeiten. Wir pflegen Beziehungen, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basieren.
Unser Versprechen
Das Edlgütl steht für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Natur bewahrt und die Bedürfnisse zukünftiger Generationen berücksichtigt. Wir laden Sie ein, Teil unserer Reise zu sein und gemeinsam mit uns einen positiven Beitrag für die Umwelt, unsere Mitarbeiter, unsere Lieferanten, die Gemeinschaft und kommende Generationen zu leisten. Papier ist geduldig – für uns zählt das echte Leben. Und wo dabei eine anerkannte Zertifizierung erreichbar ist: umso besser.
Nachhaltigkeitsbericht 2025
Stand: 30.07.2026 · Bezugsjahr 2025. Öffentlich zugänglicher Bericht mit Jahres-Verbrauchszahlen zu Energie, Wasser und Abfall (Anforderung 2.3 EU Ecolabel / Viabono Plus).
Hinweis zur Datenlage: Das Jahr 2025 war durch einen Umbau geprägt; einzelne Werte enthalten Bau- und Privatanteile (siehe Anmerkungen).
1. Betrieb & Selbstverständnis
Familiengeführtes Hideaway in Alleinlage im Bayerischen Wald; neun private Wohneinheiten, eigenes Restaurant mit täglichem Menü, Wellnessbereich, Rezeption. Gegründet 1973, seit 2003 als Gewerbebetrieb in dritter Generation. Nachhaltigkeit ist in unserem Leitbild verankert und praktisch gelebt.
2. Verbrauchskennzahlen 2025
Energie – Strom
- Netzbezug: 35.340 kWh, davon 100 % Ökostrom (0 g CO₂/kWh)
- Eigene Photovoltaik (34,2 kWp + 10 kW Speicher): Produktion 33.410 kWh, Eigennutzung ~29.280 kWh, Einspeisung 4.130 kWh
Energie – Wärme
- Hackschnitzel aus eigenem Schadholz: ~280 Raummeter; keine fossilen Energieträger.
Wasser
- Frischwasser: ~1.143 m³ (Sammelzähler, inkl. Privatanteil von 5 Personen und Bauphase 2025).
Abfall
- Restmüll: ~21.820 l (2025 baubedingt erhöht; im Normalbetrieb deutlich niedriger).
- Lebensmittelabfälle: durch Umstellung von Frühstück und Abendmenü auf Vorbestellung reduziert (bedarfsgenaues Kochen).
Bezugsgröße: Übernachtungen 2025 ~3.828 (273 Anreisen, 648 Gäste).
Gästebezogene Kennzahlen (bereinigt, Normalbetrieb): Strom ~6,7 kWh/ÜN · Wasser ~237 L/ÜN · Restmüll ~3,6 L/ÜN.
Vergleich mit Branchen- und EU-Benchmarks (je Übernachtung)
Zur Einordnung ziehen wir ausschließlich belegte Quellen heran: Hotel-Durchschnittswerte des DEHOGA (Umweltbroschüre, Baden-Württemberg, 2008) und den EU-Best-Practice-Benchmark aus der JRC-Studie von Styles et al. (2015), die dem EU-Ecolabel zugrunde liegt.
| Kennzahl je Übernachtung | Edlgütl 2025 | Hotel (Durchschnitt) | EU-Best-Practice |
|---|---|---|---|
| Wasser | ~237 L | 335–424 L (DEHOGA) | ≤ 140 L (JRC/EU) |
| Restmüll | ~3,6 L | ~3,3 L (DEHOGA)¹ | – |
¹ Abgeleitet aus DEHOGA-Angabe ~6 L Gesamtabfall/ÜN, davon ~55 % Restmüll.
Einordnung Wasser: Mit ~237 L/ÜN liegen wir deutlich unter dem Hotel-Durchschnitt (335–424 L), aber über dem EU-Best-Practice-Wert (≤ 140 L/Gastnacht), den nur die effizientesten Betriebe erreichen. Daraus folgt unser konkretes Ziel: schrittweise Annäherung an ≤ 140 L. Zur fairen Einordnung: Wir beziehen unser Wasser aus dem eigenen Brunnen in einer wasserreichen Region (Bayerischer Wald, geringer Wasserstress) – die EU-Studie zielt primär auf wasserarme Destinationen.
Energie – bewusst ohne Mengen-Vergleich: Unser Strom-Netzbezug liegt mit ~6,7 kWh/ÜN sehr niedrig, weil wir Strom (eigene PV) und Wärme (Biomasse aus eigenem Schadholz) überwiegend selbst erzeugen – überschüssiger PV-Strom wird über eine Kaskadenlösung sogar für die Heizung genutzt. Ein reiner Energiemengen-Vergleich mit Hotels wäre jedoch unfair und wenig aussagekräftig: Unser Wärmebedarf (Wellness, kaltes Klima) ist hoch, aber vollständig biogen gedeckt. Entscheidend ist der CO₂-Fußabdruck – dank 100 % Ökostrom (0 g CO₂/kWh) und biogener Wärme sehr niedrig. Zudem erfüllen wir damit bereits das höchste Energiekriterium des EU-Ecolabel: 100 % erneuerbare Energie für Heizung und Warmwasser (Beschluss (EU) 2017/175 vergibt dafür die volle Punktzahl).
Edlgütl: gästebezogene Werte 2025, Normalbetrieb. Die 2025 unbereinigt höheren Werte (Strom 9,1 kWh, Wasser 293 L, Restmüll 5,6 L) waren umbau- bzw. baustellenbedingt – insbesondere der Restmüll. Unser Strom ist zudem zu 100 % Ökostrom (0 g CO₂/kWh) – der Klimavorteil ist also noch größer, als die reine kWh-Zahl zeigt.
Quellen (Vergleich):
- DEHOGA Umweltbroschüre, DEHOGA Baden-Württemberg (Eckardt/Dahringer), 2008 – Hotel-Durchschnittswerte Wasser/Abfall (Hotels mit Restaurant). PDF
- Styles, D.; Schoenberger, H.; Gálvez-Martos, J.L. (2015): „Water management in the European hospitality sector", Tourism Management 46, S. 187–202 (JRC101007) – EU-Best-Practice-Wasserbenchmark ≤ 140 L/Gastnacht. JRC
- Commission Decision (EU) 2017/175 – EU-Ecolabel-Kriterien für Beherbergungsbetriebe (Energie, Armaturen). EUR-Lex
- Eurostat: „Energy consumption in households" (2024). Eurostat
Hinweis zur Vergleichbarkeit: Einen einheitlichen, aktuellen amtlichen Pro-Nacht-Standard für alle Betriebstypen gibt es nicht; für Ferienwohnungen existiert kein eigener belastbarer Benchmark. Wir nutzen daher die belegbaren Hotel-Durchschnitts- und EU-Best-Practice-Werte als Orientierung und legen unsere Zahlen offen dar.
3. CO₂ / Klima
Strombezug 0 g CO₂/kWh (Ökostrom); Wärme biogen aus eigenem Schadholz. Ein CO₂-Fußabdruck (Viabono) liegt vor. Die eigenen Wald- und Streuobstflächen binden CO₂ (rechnerisch ~25 t/Jahr, Schätzung nach Faustformel der Bundeswaldinventur). Es werden keine pauschalen „klimaneutral"-Aussagen getroffen und keine Kompensation vorgenommen.
4. Maßnahmen im Überblick
Energie (Ökostrom, PV + Speicher, LED, Loxone-Steuerung), Wärme (Hackschnitzel, zentraler Pufferspeicher), Wasser (eigener Hausbrunnen, eigene Kläranlage, Verbrauchsmonitoring), Abfall/Kreislauf (Mülltrennstation, Lebensmittelabfall-Vermeidung, Langlebigkeit/Reparatur), Lebensmittel (regional/bio, eigene Küche), Natur/Boden (1,68 ha Wald, ~4.000 Bäume, Magerwiese, Streuobstwiese, keine Düngung/Pestizide), Mobilität (E-Ladepunkte mit Ökostrom, ÖPNV-Info, Transfer), Immissionen (Lärmarmut, Akku-Geräte, Licht nur bis 23 Uhr).
5. Ziele & Ausblick
Siehe Nachhaltigkeitsprogramm 2026–2028 (u. a. anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung, Erhöhung der PV-Eigennutzung, Annäherung an die EU-Wasser-Benchmark, Fortführung der Biodiversitätsprojekte).
Datengrundlage: Vattenfall-Schlussrechnung, Bayernwerk-EEG-Abrechnung, Energieflussmonitor, Loxone-Wasserzähler, ZAW Donau-Wald, Buchungssystem; interne Faktensammlung.
Nachhaltigkeitsprogramm 2026–2028
Stand: 30.07.2026. Nachhaltigkeitsprogramm nach DNSH-Grundsatz mit Handlungsfeldern, Zielen, Maßnahmen und Verantwortlichen über max. 3 Jahre (Anforderung 2.4) inkl. jährlicher Fortschrittsüberprüfung (2.5).
DNSH-Grundsatz: Alle Maßnahmen werden so gewählt, dass sie kein anderes Umweltziel wesentlich beeinträchtigen (Do No Significant Harm) – z. B. keine Biomasse-Nutzung zulasten des Waldbestands (ausschließlich Schad-/Bruchholz), keine wasserintensiven Lösungen zulasten des Grundwassers.
Nachhaltigkeitsbeauftragter: Andreas Haugeneder (Inhaber).
| Handlungsfeld | Ziel | Maßnahme(n) | Verantwortlich | Termin |
|---|---|---|---|---|
| Zertifizierung | Anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung (EU Ecolabel bzw. Viabono Plus) erlangen – als Nachfolge der im Herbst 2027 auslaufenden GreenSign-Zertifizierung und zur dauerhaften Erfüllung der EmpCo-Anforderungen an belegbare Umweltaussagen | Antrag stellen, Unterlagen/Nachweise vervollständigen, Audit | A. Haugeneder | 2026, Abschluss 2026/27 |
| Energie & Klima | PV-Eigennutzung erhöhen, fossilfrei bleiben | Energiemanager optimieren, CO₂-Fußabdruck fortschreiben | A. Haugeneder | laufend / jährlich |
| Wasser | Verbrauch transparent halten & senken; schrittweise Annäherung an den EU-Best-Practice-Benchmark ≤ 140 L/Gastnacht (JRC/EU-Ecolabel; aktuell ~237 L/ÜN) | Loxone-Monitoring fortführen; wassersparende Armaturen nachrüsten (EU-Ecolabel-Richtwerte: Dusche ≤ 7 l/min, Armaturen ≤ 6 l/min) | A. Haugeneder | Prüfung/Nachrüstung bis Ende 2026 |
| Abfall & Kreislauf | Lebensmittel- und Restabfall weiter reduzieren; Restmüll nach Ende der Bauphase wieder auf Vor-Baustellen-Niveau (~3,6 L/ÜN) und unter die Hotel-Vergleichswerte senken | Vorbestellsystem fortführen; Restmüllmengen erfassen und auf Normalbetrieb zurückführen; Weiternutzung/Reparatur ausbauen | Küche / Betrieb | 2026/27, danach laufend |
| Biodiversität | Lebensräume erhalten & erweitern | Magerwiese, Streuobstwiese und Aufforstung („Kraftplatz"-Projekte) pflegen/ausweiten | A. Haugeneder | laufend / jährlich |
| Mobilität | Mitarbeitenden-Mobilität umweltfreundlicher | Anreiz einführen (z. B. Jobrad/ÖPNV-Zuschuss) [geplant] | Betrieb | 2026/27 |
| Soziales & Organisation | Nachhaltigkeit im Team verankern | Schulungen dokumentieren; jährliches Mitarbeitendengespräch etablieren | A. Haugeneder | jährlich |
Fortschrittsüberprüfung: Der Nachhaltigkeitsbeauftragte überprüft den Programmfortschritt mindestens jährlich, hält Ergebnisse fest und leitet bei Bedarf Korrekturmaßnahmen ein. Der Nachhaltigkeitsbericht wird entsprechend fortgeschrieben.
Edlgütl® | Hideaway
Ein Ort, der bleibt. Ein Refugium, das berührt.
Das Edlgütl ist mehr als ein Hideaway. Es ist Heimat, Zuflucht und gelebte Echtheit. Ein Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist. Wo die Werte der Vergangenheit und die Annehmlichkeiten der Zukunft auf natürliche Weise verschmelzen. Ein Haus, das mit Hingabe geführt wird – nicht als Business, sondern als Berufung.
Klein, aber nicht beliebig. Fein, aber nicht abgehoben.
Mit maximal 28 Gästen bewahren wir, was uns wertvoll ist: Raum. Ruhe. Zeit. Unsere Gäste kommen nicht zufällig hierher, sondern weil sie bewusst gewählt haben. Sie suchen das Besondere. Das, was in der heutigen Welt selten geworden ist: einen Ort ohne Kompromisse. Ohne Massentourismus. Ohne Konventionen. Ein Ort, an dem Stille nicht nur ein Versprechen ist, sondern erlebbar wird.
Wir glauben an Handwerk, nicht an Convenience.
Echte Küche statt Fertigprodukte. Authentische Gastfreundschaft statt aufgesetzter Höflichkeit. Ein Haus, das mit Herz geführt wird, statt von Algorithmen optimiert zu werden. Das Edlgütl steht für Kochhandwerk, persönlichen Service und ehrliche Nachhaltigkeit. Kein Greenwashing, sondern gelebter Respekt vor Natur und Tradition.
Edlgütl ist mehr als Urlaub. Es ist eine Rückkehr zu dir selbst.
Unsere Gäste sind Menschen, die bereits viel gesehen haben. Sie suchen keine Animation, keine überladene Wellness-Welt. Sie suchen echte Erholung. Ein Stück Heimat in der Fremde. Eine Pause vom hektischen Alltag. Zeit, um aufzutanken. Und vielleicht ein Stück von dem zu finden, was sie lange vermisst haben: Ein Ort, an dem sie wieder sie selbst sein können.
Waldwärts (r)unterkommen.
Das Edlgütl ist ein Versprechen. An unsere Gäste. An uns selbst. Wir bleiben klein, damit es groß bleibt. Wir bleiben echt, damit es berührt. Wir bleiben persönlich, damit es besonders ist. Denn wahre Exklusivität bemisst sich nicht in Sternen, sondern in Gefühlen. Und das wichtigste Gefühl, das wir hinterlassen wollen, ist dieses:
„Ich muss da wieder hin.“