Leopoldsreut lag auf dem Höhenrücken des Haidels im Unteren Bayerischen Wald, auf rund 1.100 Metern Höhe. 350 Jahre lang bestand das Dorf, das die Einheimischen „Sandhäuser" nannten.
Einst lebten hier etwa 150 Menschen in rund 20 Bauernhäusern, dazu ein Wirtshaus; die Äcker und Wiesen trugen wenig, und in langen Wintern war der Ort von der Welt abgeschnitten. Bis zuletzt gab es keinen Strom und kein fließendes Wasser. 1962 gingen die letzten Bewohner; der Staatsforst ließ die Häuser abreißen und pflanzte an ihrer Stelle Fichten.
Geblieben sind die St.-Nepomuk-Kirche und das alte Schulhaus. Wer heute hinaufwandert, findet einen stillen Ort mit Geschichte. Von Edlgütl aus ist Leopoldsreut ein Ziel im nördlichen Bayerischen Wald über Haidmühle.
Mit deiner Einwilligung nutzen wir Cookies für die Reichweitenmessung mit
Google Analytics und für die Erfolgsmessung unserer Werbung bei Google Ads
(bei Besuch über eine ChatGPT-Anzeige auch bei OpenAI/ChatGPT Ads).
Ohne Einwilligung werten wir deinen Besuch nur ohne Personenbezug aus.
Deine Einwilligung ist freiwillig, für die Nutzung der Website nicht
erforderlich und jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ widerrufbar.